Bluetooth Sicherheit

Bluetooth Sicherheit

1994 wurde die Firma Ericsson mit einer Studie beauftragt, die einen Ersatz für Kabelverbindungen finden sollte.
Die Namensgebung "Bluetooth" ist eine Hommage an den im 10. Jahrhundert lebenden dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn (Harald Blåtand, engl. Bluetooth).
Bluetooth-Geräte senden im lizenzfreien bei 2,4 GHz (2,402-2,48). Da auch andere Anwendungen dieses Frequenzband nutzen, sind gegenseitige Störungen möglich.
Insbesondere WLAN kann durch Bluetooth gestört werden. Bluetooth nicht. Um Robustheit gegenüber Störungen zu erreichen, wird ein Frequenzsprungverfahren (Frequency Hopping) eingesetzt.
Bei diesem Frequency-Hopping-Verfahren wechseln die Geräte alle 625 μs durch 79 verschiedene Kanäle im Abstand von 1 MHz. Dadurch ist ein Bluetooth-Chip nicht von einer bestimmten Frequenz abhängig und so störungs unempfindlicher.

Zur Verbindung von Bluetooth-Geräten formen die Geräte eigene Kleinst-Funkzellen (sog. Pikonetze). Innerhalb eines solchen Pikonetzes ist Platz für acht Bluetooth-Geräte.
Innerhalb eines Pikonetzes arbeitet ein Gerät als Leitstation (Master), die anderen Geräte sind Folgestationen (Slaves). Jeder Bluetooth-Chip hat die Fähigkeit sowohl als Master als auch als Slave im Pikonetz zu Agieren.

Um Geräte sicher authentifizieren zu können wird bei Bluetooth ein Challenge – Response – Verfahren umgesetzt. Sowohl der Master als auch der Slave können eine Überprüfung vornehmen. Die Station die authentifizieren möchte, sendet mit einem LMP_au_rand der abgefragten Station eine Zufallszahl.
Diese berechnet mit der Zufallszahl, der eigenen Bluetooth-Adresse und einem Sicherheitsschlüssel eine Antwort. Besitzen die Stationen einen gemeinsamen Verbindungscode wird die angefragte Station positiv quittieren, im anderen Fall erfolgt eine negative Quittung.

In letzter Zeit haben Produkthersteller viele Sicherheitslücken bei anderen Bluetooth-Geräten geschlossen. Aber die aktuellen Sicherheitsfragen beziehen sich zum Großteil auf Mobiltelefone. Mobiltelefone und Bluetooth Geräte finden Sie bei www.mediacoms.de

Hier ein paar Tipps, wie Sie die Bluetooth-Sicherheit verbessern können:
-Bewahren Sie vertrauliche Daten, z. B. Ihre Sozialversicherungsnummer, Kreditkartennummern und Kennwörter niemals auf einem Bluetooth-Gerät auf.
-Schalten Sie Ihr Bluetooth-Gerät in den "nicht-erkennbaren Modus" (Übertragung deaktiviert), und stellen Sie den "erkennbaren Modus" nur ein, wenn Sie tatsächlich damit arbeiten. Ein Gerät im erkennbaren Modus ist ständig für die Bluetooth-Übertragung bereit. Dies stellt eine grosse Gefahr dar.
-Verwenden Sie einen sicheren PIN-Code. Codes mit fünf oder mehr Stellen sind schwerer zu knacken.
-Informieren Sie sich ständig über die neusten Entwicklungen im Bereich der Bluetooth-Technologie sowie über Sicherheitsprobleme, und erkundigen Sie sich regelmäßig beim Hersteller Ihres Geräts nach Sicherheitsupdates oder bestimmten Sicherheitsanfälligkeiten.

Quelle: Christian Nuetsa, Informatiker und Geschäftsführer von www.mediacoms.de








XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>



Blogroll

Lorem ipsum

These 3 boxes are widgets and can be edited through the admin page, just like the sidebar.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.

Impressum