CMS – weniger ist mehr

Ein Content Management System», macht nichts anders als Daten in die Datenbank speichern. Diese können nach Parameter modifiziert dargestellt, bearbeitet oder gelöscht werden.
Um die Aufgabe eines Content Management Systems zu bewältigen braucht es: ein Formular zum erfassen, ein Formular zum bearbeiten, ein Formular für die Administration und eine Script um die Abfrage an die Datenbank auszuführen. Weniger als 20 Dateien reichen aus, um ein content management system zu realisieren.
In Anbetracht der Mindestanforderungen die ein Content Management System stellt, wirken die Grössen von 4 MB bis 40 MB, der gängigen Opensource CMS überdimensioniert.
Jede Datei die nicht vorhanden ist, ist eine Datei die keine Fehler hat. Bei der Auswahl eines Opensource CMS, sollte man unbedingt auf die Grösse achten. Ein Monster wie Typo3, das über 14'000 Dateien und 40 MB gross ist, kann unmöglich ganz durchdrungen und verstanden werden.
Lieber wenig und primitiver Code, der verstanden werden kann, als ein CMS-Monster, von dem niemand so genau weiss, wie es funktioniert. Klein aber fein, wie für das restliche Leben, gilt dies für Software.
Es kommt darauf an, oder? Wenn …. dann …. Eine eierlegende Wollmilchsau oder einen Wolpertinger wird es auch auf dem CMS-Sektor niemals geben können. Zur Zeit setze ich Website Baker ein oder aus Sicherheitsgründen mein eigenes openWCMS. Von wunderbaren Lösungen wie Plone oder Typo3 lasse ich die Finger, denn die würden als Ressourcenfresser meinen gemieteten vServer im Shared Hosting überfordern. Windows 2000 auf meinem PC ist schon schlimm genug. Bisher fand ich keinen Anlaß, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, doch durch PHP5 ist es möglich, auch ohne MySQL große Navigationen und viele Seiten zu realisieren, die statischen HTML-Lösungen haushoch überlegen sind. Der Rest ist durch Webstandards mit semantischer Syntax und CSS abgedeckt.
Hans Kolpak
Jura-Weblog.de