Mit Open-Source-Software können Unternehmer sparen

Stabilere, günstigere und sicherere Alternative zu herkömmlicher Software
Über die Vorteile von Open-Source-Programmen (OSS) hört und liest man viel. So mancher Bericht mag einem gar als Loblied auf die Computerprogramme erscheinen. Erst kürzlich haben beispielsweise Novell und Softwarehersteller Microsoft völlig überraschend eine Zusammenarbeit beschlossen, die vorsieht, dass die betriebssysteme beider Unternehmen künftig problemlos auf einem Computer laufen. "Im Verhältnis zur Medienaufmerksamkeit ist die Anzahl der Unternehmen, die komplett auf OSS umsteigen, dennoch gering", berichtet IT-Experte Gerhard Kneis. Laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes IDC setzen gerade mal zwölf Prozent aller Firmen das freie Betriebssystem Linux auf ihren Servern ein. Kneis, Geschäftsführer der iTEC Services GmbH, führt diese Situation vor allem auf unbegründete Ängste zurück. Während bis vor einigen Jahren der Wechsel zu OSS durchaus mit Schwierigkeiten verbunden war, läuft eine Umstellung heute in der Regel problemlos ab. In einer Studie hat das Stuttgarter Fraunhofer-Institut die Anwendung von OSS geprüft und kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Vorteile die Nachteile deutlich überwiegen. Selbst die EU hat sich zu dem Thema geäußert und empfiehlt bevorzugt OSS einzusetzen.
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