Softwarevorstellung::Diskeeper 2007 – Defragmentierung im Hintergrund

Softwarevorstellung::Diskeeper 2007 - Defragmentierung im Hintergrund

Das Thema defragmentierung sorgt immer wieder für kontroverse Diskussionen über Notwendigkeit und Performancegewinn. Der in Windows integrierte Defragmentierer wiegt viele Anwender im Glauben, das Betriebssystem würde sich schon um die notwendige Optimierung kümmern. So richtig funktional und tauglich ist die kostenlose Beigabe allerdings nicht. WinmTotal hat sich daher als Vertreter kommerzieller Tools Diskeeper 2007 angesehen und beleuchtet in einer Softwarevorstellung auch das Problem der Fragmentierung etwas näher.

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Fragmentierung – Ursachen und Auswirkungen

Unter Fragmentierung (Fragment = Bruchstück) versteht man im Zusammenhang mit Datenträgern die ungünstige Verteilung von Datenblöcken, so dass sich die Zugriffszeiten auf die Daten durch zusätzliche Bewegungen der Schreib-/Lesek öpfe verlängern. (Quelle Wikipedia).

Die kleinste logische Einheit auf einer Festplatte unter Windows ist ein Cluster, unter dem Dateisystem NTFS von Windows mit einer Clustergröße von 4 Kilobyte (kann per Parameter beim Formatieren verändert werden). Eine Datei belegt daher auf der Festplatte immer mindestens einen Cluster, also 4 Kilobyte. Eine Datei mit einer Größe von 16 Kilobyte belegt demnach 4 Cluster usw. Im Idealfall schreibt das Betriebssystem die Datei "an einem Stück" auf die Festplatte, also in Cluster, die alle aneinandergereiht sind. Wird nun eine Datei gelöscht, werden die belegten Cluster wieder als "verfügbar" markiert. Speichert das Betriebssystem nun eine Datei von 32 Kilobyte ab, könnte diese zerteilt werden: Die ersten 16 Kilobyte liegen in den frei gewordenen Clustern, der Rest an einer anderen Stelle auf der Festplatte.

Dieser sehr vereinfacht vorgestellte Vorgang findet sekündlich auf der Festplatte statt, da das Betriebssystem ständig auf der Festplatte liest, schreibt und löscht. Zudem sortiert das Betriebssystem Schreibzugriffe nicht ordentlich. Wenn Sie daher mit einem Downloadmanager oder einer Tauschbörse mehrere Dateien gleichzeitig herunterladen, werden diese bereits fragmentiert abgespeichert. Im Laufe der Zeit fragmentiert das System immer weiter, da Dateien immer mehr in Stücken quer über die Festplatte verteilt gespeichert und auch so wieder gelesen werden.

Die Mechanik der Festplatte muss dabei jede Position einer Datei anfahren. Trotz moderater Zugriffszeiten heutiger Festplatten sinkt die Performance des Systems – je nach Anwendungsgebiet – dabei erheblich. Gerade bei großen Dateien wird die Fragmentierung durch erheblich längere Ladezeiten deutlich. Auch beim Speichern macht sich eine Fragmentierung negativ bemerkbar, da das System auf einem fragmentierten Laufwerk die zu speichernde Datei in viele Stücke quer über die Festplatte aufteilt.

zur Softwarevorstellung auf WinTotal.de








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